Historie

1894
In Nordungarn errichtet als Erster der Ungarische Elektrizitäts Aktienverein (Magyar Villamossági Részvénytársulat) in Eger ein Kraftwerk für die öffentliche Versorgung, das 48 Verbraucher zählt und eine Belastung von 32 kW erbringt.

1895
Die Salgó-Tarjáner Elektrizitäts Aktien-Gesellschaft (Salgó-Tarjáni Villamossági Részvény-Társaság) errichtet an der Stelle des heutigen Regionalzentrums eine Kraftanlage von 80 kVA mit einem von einer Dampfmaschine angetriebenen Generator.

1897
Die Miskolcer Elektrizitäts Aktiengesellschaft (Miskolci Villamossági Részvénytársaság) wird gegründet und parallel dazu der Straßenbahnverkehr in der Stadt aufgenommen.

1898-1917
Reihenweise werden örtliche Kraftwerke errichtet und mit Riesenschritten die Elektrifizierung der Gemeinden vorangetrieben.

1949
Mit der Verstaatlichung der regionalen Aktiengesellschaften kommt die zentrale Branchenorganisation zustande, für die unter dem Namen Staatliches Elektroenergie Dienstleistungs Nationalunternehmen (Állami Villamosenergia Szolgáltató Nemzeti Vállalat - ÁVESZ NV) in Nordungarn drei eigenständige Geschäftsdirektorate eingerichtet werden: Eger, Miskolc, Salgótarján.

1951
Aus den drei oben genannten Betriebsdirektoraten entsteht das Nordungarische Stromversorgungsunternehmen (Észak-magyarországi Áramszolgáltató - ÉMÁSZ) mit der Zentrale in Miskolc.

1962
Die sogenannte "Dorfelektrifizierung" wird abgeschlossen: In sämtlichen Gemeinden auf dem Versorgungsgebiet von ÉMÁSZ gibt es Strom.

1963
ÉMÁSZ gelangt - gemeinsam mit den übrigen ungarischen Stromversorgungsunternehmen - unter die Kontrolle des neu gebildeten Ungarische Elektrizitätswerke Trust (Magyar Villamos Művek - MVM).

1964-1966
Das Unternehmen schafft - als erstes Unternehmen unter den Stromversorgern - die veraltete "Vierstufen"-Aufbauorganisation (Zentrale, Geschäftsdirektorat, Betriebsleitung, Bezirks-meisterei) ab und richtet eine "dreistufig" aufgebaute, verbraucherorientierte Organisation (Zentrale, Betriebsdirektorat, Außenstelle) ein.

1991
Das ÉMÁSZ-Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt (ÉMÁSZ Rt.). Deren Eigentümer sind: Staatliche Vermögensagentur 48,8%, MVM Rt. 50,0%, 50 Selbstverwaltungen 1,2%.

1995
Im Rahmen der Privatisierung des Energiesektors übernehmen die RWE Energie AG (heute: RWE Energy AG) und die Energie Versorgung Schwaben AG (heute: EnBW AG) im Konsortium 48,8% der Aktien.
 
1996-1997
Die ÉMÁSZ-Aktien werden öffentlich gehandelt.

1998
3.050.420 Namens-Stammaktien der Gesellschaft werden in der "B"-Kategorie der Budapester Wertpapierbörse eingeführt.

Mit einem Geschäftsanteil von 44% der ÉMÁSZ Rt. wird die BorsodChem Kraftwerk GmbH (Erőmű Kft.) gegründet, die erste Gesellschaft in Ungarn, deren Aufgabe in der Errichtung und Bewirtschaftung einer Anlage zur Energieerzeugung zwecks Versorgung eines Industrieabnehmers besteht.

2000
Gemeinsam mit der ELMŰ Rt. wird ein strategisches Projekt zur Optimierung der Arbeitsprozesse und zur Aufdeckung von Kosteneinsparpotenzialen gestartet.

2001
Umgestaltung des Betriebs der Gesellschaft in wirtschaftlicher wie struktureller Hinsicht.

2002
In Vorbereitung auf die Liberalisierung des Strommarktes gründen ÉMÁSZ und ELMŰ unter der Bezeichnung Ungarische Stromversorgungs GmbH (Magyar Áramszolgáltató - MÁSZ - Kft.) ein gemeinsames Handelsunternehmen.

2003
Erste Stufe der Marktöffnung.

2004
Einführung eines Qualitätssicherungssystems auf Basis des Prozessmanagements im Geiste der ISO 9001-2000.


2007
Im Januar 2007 wurde die organisatorische und juristische Trennung der Handels- und Netztätigkeiten - im Sinne der gesetzlichen Vorschriften realisiert.

Észak-magyarországi
Áramszolgáltató
Nyilvánosan Működő
Részvénytársaság

Rövidített elnevezés:
ÉMÁSZ Nyrt.

Székhely: 3525 Miskolc,
Dózsa György u. 13.
Cg: 05-10-000067

Adószám:
10737743-2-44

Közösségi adószám:
HU10737743